Cultural Experience and Linguistic Transfer 

 

Ich bin seit dem 22.01.2020 in Pamplona in Spanien. Trotz des sehr chaotischen Starts kann ich sagen, dass ich mich langsam an das Leben und den Alltag hier gewöhnt habe. Da wir kurz bevor wir nach Pamplona geflogen sind, herausgefunden haben, dass es die Wohnung, für die wir schon die Kaution und die erste Miete im Voraus gezahlt haben, nicht wirklich gibt, sind wir mit einem sehr schlechten Gefühl schlussendlich in Spanien gelandet. Wir haben die ersten sechs Tage in einem billigen Hostel gelebt, da wir, wie schon erwähnt keine Wohnung hatten. Am zweiten Tag unseres Aufenthalts, waren wir auch schon bei der spanischen Polizei, um den Betrug zu melden. Ich war sehr schockiert, als ich bemerkt habe, dass die spanischen Polizeibeamten kein englisch sprechen können. Wir hatten eine spanische Professorin unserer Universität dabei, die alles übersetzt hat. Uns ist allgemein aufgefallen, dass Spanier nicht gerne englisch sprechen und es auch nicht wirklich können. Das macht es etwas schwerer sich hier zu verständigen, da mein Spanisch auch schon sehr eingerostet ist. 

 

Nach den sechs Tagen im Hostel, konnten wir endlich in eine Wohnung einziehen. Wir teilen die Wohnung mit zwei spanischen Studenten. Sie ist sehr nah an der Uni und auch das Stadtzentrum kann man gut zu Fuß erreichen.

 

An der Uni haben wir uns auch schon gut zurechtgefunden. Es war zuerst eine große Umstellung nun alle Fächer auf englisch unterrichtet zu bekommen und ausschließlich die englische Sprache im Unterricht verwenden zu können. Ich merke jedoch jetzt schon, dass sich mein Englisch etwas verbessert hat und ich mich sicherer beim Verwenden der Sprache fühle. 

 

Trotz des holprigen Starts freue ich mich nun hier zu sein und hoffe, dass ich sehr viel von dieser Erfahrung mitnehmen und neu dazulernen kann.