1 Monat

 

 

 

Nun bin ich schon seit genau 1 Monat in Pamplona und kann langsam schon sagen, dass ich mich an das Leben hier gewöhnt habe. Anfangs war es sehr schwer, da wir ein kleines Problem mit der Wohnung hatten. Leider wurden wir Opfer von einer Betrüger Bande und gingen so ohne Wohnung nach Pamplona. Die Wohnungssuche vor Ort ergab sich als schwierig. Da das Wintersemester in Pamplona noch nicht zu Ende war, standen keine freien Wohnungen zur Verfügung. Somit verbrachten wir die ersten sechs Tage in einem Hostel, welches 50 Minuten von der Uni entfernt war.

 

 

An unserem ersten Tag in Pamplona trafen wir uns mit Alice, einer Mitarbeiterin vom Internationalteam, wir erklärten ihr noch die ganzen Einzelheiten über den Vorfall und vereinbarten mit ihr noch einen Termin bei der Polizei. Am nächsten Tag war es dann so weit und wir gingen mit Alice zur Polizeistation, sie begleitete uns als Dolmetscherin, da die Spanier nicht wirklich Englisch sprechen. Nicht nur bei der Polizei ist uns aufgefallen, dass die Spanier/Innen kaum bzw. nicht gut Englisch sprechen können, was uns oft vor Hindernisse stellt. In diesen Fällen haben wir immer unser Handy griffbereit und suchen im Internet die benötigten Begriffe. Mit der Zeit geht dies aber immer besser und gewisse Wörter verstehe ich schon. Wie bspw. wenn die Verkäuferin mich fragt, ob ich ein Säckchen benötige.

 

 

 

In unserer Wohnung, die außerdem sehr nahe an der Uni liegt, wohnen wir mit zwei Spanier zusammen. Sprachliche Probleme haben wir mit ihnen kaum, da wir auf Englisch miteinander kommunizieren. Wir unternehmen auch ab und zu was mit ihnen, wie bspw. einen Spaziergang im Park machen etc. Ich fühle mich in der Wohnung sehr wohl.

 

Auch in der Uni klappt es mit dem Englisch sprechen immer besser. Anfangs war ich noch nach 2 Stunden zuhören immer sehr müde, aber mittlerweile geht es ganz gut. Auch Iman und ich sprechen in Partnerarbeiten meist Englisch untereinander und versuchen Deutsch zu vermeiden. Manchmal muss ich mich aber dennoch konzentrieren, da ihr Vokabular sehr umfangreicher ist als meins. Auch die Präsentationen die wir wöchentlich halten müssen, funktionieren immer besser.