Miami University of Ohio

Die Miami University of Ohio ist eine Partneruniversität der PH Vorarlberg. Wir durften im Zuge unseres Schwerpunktpraktikums an dieser Universität vier Wochen verbringen. Glücklicherweise gibt es dort ein department of kinesiology and health, was für unser Schwerpunkpraktikum im Bereich Sport von Vorteil war. Nachdem wir uns bei Frau Bellet angemeldet haben, konnten wir mit James Shiveley, der zuständig für das Programm ist, Kontakt aufnehmen. In den Emails konnten wir die ersten Besprechungen machen und uns ein wenig darauf einstellen, was wir in Ohio machen werden. 

Unterkünfte und Campus

Die ersten beiden Wochen haben wir im Marcum Hotel auf dem Campus verbracht. Dies hat uns James Shiveley im Vorhinein organisiert. Der Campus war genau so wie wir es uns ein American College vorgstellt haben: rote Backsteingebäude soweit das Auge reicht. Anfangs hatten wir ein paar Orientierungsprobleme, da alle Universitätsgebäude gleich ausgesehen haben. Herr Shiveley hat uns dann aber eine tolle Führung durch den Campus gegeben, sodass wir anschließend wieder zurück ins Hotel finden konnten. Auf dem Campus selbst gab es Wohnblöcke, in denen die Studenten das erste und zweite Semester, meist zu Zweit, in einem Zimmer wohnen. Glücklicherweise hat uns eine Freundin, die wir dort kennengelernt haben, ein bisschen herumgeführt. Neben dem Campus befanden sich die fraternity houses. Es war genau so, wie wir es aus den Filmen kannten. Die Studenten leben dort zusammen in einer WG und sind Teil einer Bruderschaft. Den Schwesternschaften, sog. sororites, ist es leider nicht erlaubt ein eigenes Haus zu haben. Dies liegt an der jahrhundertealten Tradition der Universität. 

 

 

Die Universität

 

 

Zusätzlich zu unseren Schulbesuchen haben wir beim department of kinesiology and health Kurse besucht.  Besonders spannend war der Kurs „Thai Chi“. Keine von uns kannte diese Sportart zuvor. Nach einigen Kursbesuchen waren wir sehr begeistert davon und haben sogar im Hotel geübt, damit wir gut für die nächste Stunde vorbereitet waren. Außerdem haben wir den Kurs „individual exercises“ besucht. Dort gab es zu Beginn jeder Stunde eine Theorieeinheit, die anschließend praktisch umgesetzt wurde. Da der Kurs in einem kleinen Fitnesstudio auf dem Campus abgehalten wurde, konnte man alles Gelernte direkt ausprobieren. 

 

 

 

 

Unser Projekt

 

Schon bevor wir nach Amerika geflogen sind, haben wir ein Zirkusprojekt ausgearbeitet. Da wir vorher nicht wussten, wie viele Stunden wir bekommen werden, haben wir eine mehrwöchige Planung vorbereitet, aus denen wir einzelne Stundeneinheiten oder Übungen  herausnehmen konnten. Geplant war, dass wir in der letzten Woche verschiedene Klassen übernehmen und dort das Projekt durchführen. Leider hat uns die Corona Krise hierbei einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn in der letzten Woche wurden alle Schulen und Universitäten geschlossen. Trotzdem haben wir bei sehr vielen Stunden mitgearbeitet und konnten mit den Kindern zusammenarbeiten. 

 

 

 

 

Die Schulen

 

Schon bevor wir nach Amerika geflogen sind, haben wir ein Zirkusprojekt ausgearbeitet. Da wir vorher nicht wussten, wie viele Stunden wir bekommen werden, haben wir eine mehrwöchige Planung vorbereitet, aus denen wir einzelne Stundeneinheiten oder Übungen  herausnehmen konnten. Geplant war, dass wir in der letzten Woche verschiedene Klassen übernehmen und dort das Projekt durchführen. Leider hat uns die Corona Krise hierbei einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn in der letzten Woche wurden alle Schulen und Universitäten geschlossen. Trotzdem haben wir bei sehr vielen Stunden mitgearbeitet und konnten mit den Kindern zusammenarbeiten. 

 

 

 

 

Freizeitgestaltung und Ausflüge

 

Herr Shiveley hat uns am ersten Wochenende mit nach Cinncinati genommen. Die Stadt war sehr schön, besonders die Promenade hat uns gefallen. Eigentlich wollten wir noch ein Aquarium besuchen. Dort war aber leider alles so überfüllt, dass wir uns stattdessen einen Milchshake bzw. ein Eis gegönnt und die Sonnenstrahlen genossen haben.

 

Unser zweiter Ausflug ging nach Nashville. Dort haben wir mehrere Konzerte besucht und konnten am Abend das Nachtleben erkunden. Uns beiden hat diese Stadt fasziniert: die Lichter, der Lärm, die Livemusik. Wir fanden es einfach sehr beeindruckend und würden dort sofort gerne wieder hingehen.  

 

 

Hostfamily

 

Unsere dritte Woche in den USA durften wir bei einer Hostfamily verbringen. Wir wohnten mit einem total netten Ehepaar und deren Neffe in einem Einfamilienhaus. Wir wurden herzlich empfangen und konnten dort private Einblicke in einen amerikanischen Haushalt bekommen. Diese Woche war für uns besonders schön und bleibt uns sicher noch lange in Erinnerung. Dort haben wir auch unser erstes peanut-butter-jelly-sandwich gegessen und s'mores gegrillt. 

 

 

 

 

Diese vier Wochen waren für uns eine absolute Bereicherung sowohl in schulischer Hinsicht als auch auf persönliche und kulturelle Weise. Wir sind Dankbar für diese einmalige Chance, die wir sicherlich nie vergessen werden.

 


Location

Miami University of Ohio

501 E High Street, Oxford

OH 45056

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